Notärztliche Versorgung im Flachgau 365 Tage im Jahr sicherstellen

v. l. n. r.: Walter Steidl, Tanja Kreer, Erich Rippl, Bernhard Weiß, Michael Perkmann

SPÖ-Chef Walter Steidl | Christian Stöckl agiert wieder einmal unverantwortlich und gefährdet die Gesundheit der Flachgauer_innen

Nach einem tragischen Todesfall in Straßwalchen im Dezember 2016 und entsprechenden Medienberichte dazu, ist die notärztliche Versorgung im Bundesland Salzburg wieder in aller Munde. „Obwohl die Landesregierung nach Landtagsbeschlüssen im Oktober 2015 und im Februar 2016 dazu verpflichtet wurde, eine flächendeckende Notarztversorgung sicherzustellen, hapert es im Flachgau, nach wie vor“, erklärt SPÖ-Chef Walter Steidl.

Erschütternde Berichte von Einsatzkräften

„Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die tatenlos bei einem Unfall stehen müssen, weil sie ohne Notarzt keine Bergung von Verletzten durchführen dürfen, Berichte von ehrenamtlichen Rot-Kreuz-Helfern, die bis zu 45 Minuten auf den Notarzt warten müssen, bevor sie helfend eingreifen können. Das sind unhaltbare Zustände“, so der oberösterreichische Landtagsabgeordnete und Bürgermeister von Lengau Erich Rippl.

Neubau der Rot-Kreuz-Station in Straßwalchen könnte das Problem lösen

„In Straßwalchen wird gerade eine neue Rot-Kreuz-Station gebaut. Dort könnte man ein sog. ärztliches First-Responder-System einführen und damit diese eklatante Versorgungslücke im Flachgau und im angrenzenden Oberösterreich schließen“, erklären die Kommunalpolitiker Tanja Kreer aus Straßwalchen, Vizebürgermeister Michael Perkmann aus Neumarkt und Bernhard Weiß aus Köstendorf.

365 Tage im Jahr notärztliche Versorgung sicherstellen

„Wenn Christian Stöckl jetzt diese Chance nicht ergreift und dieses System in Straßwalchen nicht etabliert, gefährdet er die Gesundheit der Flachgauer_innen. Das wäre unverantwortlich. Die Bevölkerung im Flachgau und in Oberösterreich haben ein Recht auf die beste Versorgung 365 Tage im Jahr“, so Steidl weiter.

Kosten sind überschaubar

„Die Berechnungen zeigen, dass das Land Salzburg 390.000 Euro im Jahr in die Hand nehmen müsste um das System zu etablieren, das wäre überschaubar. Jetzt muss sich nur noch die Vernunft beim Gesundheitsreferenten durchsetzen. Er soll endlich seine Aufgaben erledigen“, so Steidl.

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